PRESSE

Presseartikel / Rezensionen:

Landbote, 8. Juni 2018, The SINGñoritas - Jubiläumskonzerte "Weisch no...":

Wenn Frauen singen stimmen Klangfarbe und Atmosphäre

Sie haben unvergängliche Songs von Abba, Ella Fitzgerald und den Supremes im Repertoire, auf das sie jederzeit zurückgreifen könnten. Für die beiden Geburtstagskonzerte haben sie jedoch neue Sachen eingeübt. «Sitting On the Dock of the Bay» von Otis Redding zum Beispiel – ein Titel, der sofort den Groove des Songs in Erinnerung ruft, der zu den grössten Hits des amerikanischen Soul-Sängers gehört.«Der Groove ist sehr wichtig», sagt Chorleiterin Judith Zürcher. Was ist damit gemeint? Ein Gefühl für Rhythmus und Klangfarbe und für die Stimmung, so stark, dass sich Freude und Trauer auf das Publikum übertragen. Verstärkt wird alles durch die Bewegungen der Sängerinnen auf der Bühne.

Zürcher unterrichtet Sologesang an der Musikschule Weinfelden, leitet zwei Chöre und schreibt Songs für die Band JU.

Neu eingeübt wurde auch der Song «When We Were Young» von Adele. Ein Rückblick auf die eigene Jugend drängt sich für die Sängerinnen indessen noch nicht unbedingt auf, sie sind zwischen dreissig und fünfundvierzig Jahre alt.

The Singñoritas, das sind heute vierundzwanzig Frauen, doppelt so viele wie bei der Gründung vor zehn Jahren. Initiiert wurde das Projekt 2008 von der Präsidentin Marion Ritsch und von Rahel Blattner. Was ist das Ziel für die nächsten zehn Jahre? «Immer wieder lässige Projekte machen, an verschiedenen Orten», sagt Chorleiterin Zürcher. Bisher hat der Chor an Hochzeiten und Gottesdiensten gesungen, es gab Auftritte im Schloss Hegi und auf der Mörsburg, Weihnachtskonzerte und ein Programm mit Filmmusik. Auch bei der Eröffnung des Eulachparks feierten sie 2010 mit. Und dahin, in die Halle 710, kehren sie nun mit zwei Geburtstagskonzerten zurück.

Zum Schluss die Frage, die einem als erstes einfällt: Wo sind die Männer? Der Chor sei tatsächlich mit einer gemischten Besetzung gestartet, sagt Zürcher. Aber es zum einen, das habe sich herausgestellt, sei es sehr schwierig, Männer fürs Chorsingen zu engagieren. Und vor allem hätten diese bei den Proben oft gefehlt. Darauf wurde beschlossen, das Projekt als Frauenchor weiterzuführen. Es wurde nicht als Verlust erlebt. «In einem reinen Frauenchor stimmen Klangfarbe und die Atmosphäre», sagt Zürcher. Ist sie entspannter, als wenn Männer mitsingen? «Sie ist einfach gut», lautet die ausweichende Antwort Auf das erste Konzert hin, etwa ein Jahr nach der Gründung, wurde dann der Name «the Singñoritas» angenommen.

Die Männer kommen ins Spiel, wenn es um Gitarren und Schlagzeug geht: Die beiden Konzerte werden von der fünfköpfigen Band «Beckerandschwümmer» begleitet, die eigene Mundartsongs beisteuern.

 

Oltner Tagblatt, 21. Dezember 2014, JU - Konzert 23 Sternschnuppen, Olten:

Das «JU Quintett» um die Jazzsängerin Judith Zürcher zog das zahlreiche Publikum in den Bann. Wunderschöne Jazz-Soul Stücke sorgten für ein gemütliches Abtauchen in den Samstagabend. Mit Charisma, Charme und Spielfreude schaffte die Band schnell den Bezug zum Publikum und überzeugte auch mit guten Texten, wie zum Beispiel über die positive Seite des Pessimismus. 

 

 

NZZ am Sonntag, 16. Dezember 2012, JU - Album Release „Positively Pessimistic“:

Die Lady kommt aus Winterthur

Kein revolutionärer Protestsong sei das, teilt uns eine kühle Stimme in akzentfreiem Englisch mit, kein albernes Liebeslied, und es gehe auch nicht um die grossen Fragen des Lebens. Von der ganzen Sinnsuche seien nur ein paar Akkorde und schlechte Reime übrig geblieben, und gleichwohl gehe der Song weiter und weiter. So steigt die junge Winterthurer Sängerin Judith Zürcher in ihr Debütalbum „Positively Pessimistic“ ein. Es enthält neun federleichte Songs, die sie alle selbst geschrieben und produziert hat. Ihr disziplinierter und doch anrührender Gesang wird von Janos Knobel an der Gitarre, Milan Scheidegger an den Keyboards, Mirco Häberli am Bass und Remo Borner am Schlagzeug unterstützt. Die 1982 geborene Künstlerin, die am Winterthurer Institut für aktuelle Musik sowie an der Musikakademie St. Gallen studiert hat, verfügt über eine helle Stimme und eine souveräne Phrasierung. Ihrem Scat-Gesang merkt man an, dass sie die grossen Sängerinnen des Jazz studiert hat, aber nicht bei der Tradition stehenbleibt. Selbstsicher lehnt sie sich in den dezenten Sound ihrer Band. Die Arrangements sitzen, die Songtexte zeugen von Gespür für Rhythmus und Sprachmelodie. Judith Zürcher hat Erfahrungen als Sängerin, Gesangslehrerin und Chorleiterin gesammelt, bevor sie sich an dieses Album wagte. Die geduldige Arbeit am Detail hat sich gelohnt.

 

 

All About Jazz Italia, 19. Februar 2013, JU - Album Release „Positively Pessimistic“:

(...)Il disco contiene alcuni brani („Easy" e „Slowly“ ad esempio) che per intensità espressiva, per semplicità e ispirazione melodica, per lo scarno ed essenziale abbellimento strumentale brillano su altri.(...)

 

 

Cede.ch, 8. Oktober 2012, JU - Album Release „Positively Pessimistic“:

Gelungenes Debut

Das Debut-Album der Singer/Songwriterin Judith Zürcher aus Winterthur überzeugt mit einer sinnlich-subtilen Stimme und intimer Song-Lyrik. Dabei wird sie Einfühlsam unterstützt von Janos Knobel g, Milan Scheidegger Hammond, Piano, Wurlitzer, Mirco Häberli b und Remo Borner dr.

 

 

Monsieur Delire`s Listening Diary, 24. Oktober 2012, JU - Album Release „Positively Pessimistic“:

„Une voix douce et plutôt fragile, séduisante, des chansons feutrées mi-douces mi-amères, de jolis arrangements avec une prédilection pour le vintage décennie 60 (...)“

 

Landbote, 21. August 2006, Konzert SoundSo im Albani Music Club:

„... Understatement pur, ein smoother, jazziger Loungesound für Ladys in Cocktailkleidern und Gentlemen in Lackschuhen. Lässig und präzise gespielt, als wäre nichts dabei: Hier waren Könner am Werk. ...“

 

 

Landbote, 27. November 2006, Konzert SoundSo im Kraftfeld:

„... Auch SoundSo, die Lokalhelden des Abends, überzeugten das grosse Publikum mit Können und Harmonie zwischen den eingespielten Musikern...“